// In eigener Sache: Für Hamburg habe ich auch einen 128 Seiten dicken Liebesbrief in Buchform geschrieben. Hier könnt ihr den modernen Reiseführer aus dem Ankerwechsel Verlag entdecken und auch bestellen. //

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Vor einigen Wochen habe ich den Ort, den ich euch heute vorstellen möchte, als „kreativen Ruhepol mitten in der bebenden Stadt“ bezeichnet. Das ist aber nur meine ganz eigene Bezeichnung für die Stadtentwicklung der Häuser und Höfe des Gängeviertels. Ein wenig mehr über das, was hinter diesem Viertel steckt, möchte ich euch heute endlich mal berichten. Denn einen Platz in meinem Hamburgherz, sowohl von der künstlerischer Perspektive her, als auch in sozialer und vor allem kultureller Hinsicht, hat es schon lange. Gelegen ist das Gängeviertel direkt in der Innenstadt. Läuft man vom Jungfernstieg oder dem Gänsemarkt den Valentinskamp hoch, sticht es schnell heraus. Neben den alten Fachwerkhäusern mit urbaner Kunst stehen nämlich vor allem Bürobauten.

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Seinen Namen hat das einst riesige Gängeviertel, weil es dort keine richtigen Straßen, sondern nur enge „Gänge“ gab. Das Gebiet, in dem früher vor allem Arbeiterfamilien wohnten, verteilte sich damals über mehrere Teile des Hamburger Hafens, der Neu- und der Innenstadt. Der Bereich, der heute davon übrig geblieben ist und weiterhin den schönen Namen trägt, ist einer Initiative von verschiedenen Menschen zu verdanken. Die letzten Häuser des damals großen Gebiets wurden 2009 von ihnen besetzt. Grund war der Verkauf von Teilen des Viertels und damit verbunden ein drohender Abriss. Unter der Initiative „Komm in die Gänge“ setzen sie sich seitdem für den Erhalt des Gängeviertels ein und sind damit erfolgreich: Die verkauften Häuser wurden durch die Arbeit des Vereines von der Stadt zurückgekauft. 

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Über all an den Wänden der Gebäude haben verschiedene Kreative – wie die Street Art Künstler AweR, Rebelzer oder Nychos – ihre Werke hinterlassen und auch so gibt es bei einem Besuch in den Gängen eine Menge zu entdecken. In den verschiedenen Häusern befinden sich zum Beispiel Cafés, Läden, Ateliers und eine Druckerei. Von den Menschen, die die das Gängeviertel gestalten, werden außerdem auch Konzerte, Ausstellungen und Lesungen organisiert. Es gibt also unzählige Gründe dem wundervollen Ort mitten in der Stadt mal einen Besuch abzustatten und das bunte Leben hier zu genießen!

Gängeviertel Rebelzer kutscherhaus Street Art

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Wenn ihr euch nach solch einem Spaziergang durch das Gängeviertel ein wenig ausruhen wollt – vielleicht ja sogar mit großem Hunger im Gepäck – habe ich noch einen Tipp für euch! Von zwei jungen Frauen wurde letztes Jahr das vegane und vegetarische Café Nasch in der Caffamacherreihe 49 eröffnet. Dank dem täglich wechselnden Mittagstisch, verschiedenen Quiches, Wraps, Panino und Vöreks findet man hier immer etwas Gutes zu essen. Und auch wer Lust auf Süßes hat, wird bei der Kuchenauswahl und den unglaublich leckeren Cookies, sicher schnell glücklich.

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Café Nasch

Caffamacherreihe 49
20355 Hamburg

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Gängeviertel Hamburg Street Art Urban Art Liebe

gängeviertel komm in die Gänge la Dons Kulturhaus Raum für Fahrradkultur

Gängeviertel

Valentinskamp/ Caffamacherreihe /Speckstraße
20355 Hamburg

Wusstest du, dass die "Fräulein Anker"-Autorin auch Gründerin eines Buchverlages ist?

Hallo Hamburg, Kopenhagen & Amsterdam: für das leichtfüßige flanieren abseits der Touristenströme.
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